Die DFB-Pokal-Saison 1990/91 stellte für die SV Elversberg einen Wendepunkt in der Vereinsgeschichte dar. Während viele kleinere Vereine in der ersten Runde des Pokals scheitern, schaffte es die SVE, sich als ernstzunehmender Herausforderer zu präsentieren. Die erste Runde war bereits ein spannendes Duell, in dem die Elversberger gegen den damaligen Drittligisten VfB Leipzig antreten mussten. Mit einer beeindruckenden Leistung und dem unerschütterlichen Glauben an die eigene Stärke siegten die Spieler von Trainer Klaus Möller und zogen in die nächste Runde ein.

In der zweiten Runde wartete ein echter Prüfstein auf die SVE: die Partie gegen den Bundesligisten 1. FC Köln. Die Begegnung fand im ehrwürdigen Stadion des 1. FC Köln, dem Müngersdorfer Stadion, statt. Die Elversberger Fans, die in Scharen angereist waren, verwandelten das Stadion in ein Meer aus schwarz-weiß. Trotz des Klassenunterschieds zeigte die SVE eine kämpferische Leistung und hielt das Spiel bis zur letzten Minute spannend. Der Schiedsrichterpfiff zum Ende der regulären Spielzeit ließ die Elversberger Fans jubeln, denn das Spiel endete 0:0 und es ging in die Verlängerung. In der Verlängerung musste sich die SVE schließlich geschlagen geben, doch die Mannschaft hatte sich mit ihrem Auftritt Respekt erarbeitet.

Die Reise der SVE im DFB-Pokal 1991 war nicht nur ein Beweis für den Kampfgeist des Teams, sondern auch für die unerschütterliche Unterstützung der Fans. Dieser Pokalrun hat den Verein nicht nur in der Region, sondern im gesamten deutschen Fußball populär gemacht. Die Erinnerungen an diese Spiele sind für viele Elversberger noch lebendig, und sie zeugen von einer Zeit, als die SVE in der Lage war, gegen die Größten zu bestehen. Diese magische DFB-Pokalreise bleibt ein Beispiel dafür, was Leidenschaft und Teamgeist bewirken können und wird für immer Teil der Geschichte der SV Elversberg sein.