SV Elversberg: Eines direkt vorweg - eine Rückkehr von Younes Ebnoutalib zur SV Elversberg erscheint derzeit äußerst unwahrscheinlich. Dennoch machen aktuell Gerüchte die Runde, wonach der 22-Jährige an die Kaiserlinde zurückkehren könnte. Auslöser ist ein Bericht der Bild-Zeitung. Demnach soll sich die SVE mit einer Leihe des Offensivspielers beschäftigen. Die Argumentation: Ebnoutalib habe mit seinen Leistungen in Elversberg eindrucksvoll bewiesen, dass er das Zeug für die Bundesliga besitzt. In nur zwölf Einsätzen in der 2. Bundesliga gelangen ihm starke 17 Treffer - Zahlen, die letztlich auch Eintracht Frankfurt dazu bewegten, im vergangenen Winter rund acht Millionen Euro für den Angreifer auf den Tisch zu legen. In Frankfurt verlief der Start des Youngsters allerdings alles andere als ideal. Zwar erzielte Ebnoutalib bei seinem Bundesliga-Debüt direkt ein sehenswertes Tor beim spektakulären 3:3 gegen Borussia Dortmund. Doch schon eine Woche später folgte der Rückschlag: Beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart zog sich der Stürmer einen Innenbandriss im Knie zu. Die Folge: In der Rückrunde kam er lediglich auf fünf Bundesligaeinsätze und blieb bei seinem einen Treffer gegen den BVB. Auch das in Elversberg unter Ole Book etablierte Leihmodell, mit dem bereits mehrere Talente den Sprung auf die große Fußballbühne geschafft haben, wird von der Bild als mögliches Argument für eine Rückkehr angeführt. Ein fester Transfer steht laut dem Bericht allerdings nicht zur Debatte. Adi Hütter plant wohl fest mit Ebnoutalib. Ob die Verletzung ausschlaggebend dafür war, dass Ebnoutalib unter Frankfurt-Coach Albert Riera kaum eine Rolle spielte, oder ob weitere Faktoren eine Rolle spielten, bleibt offen. Fakt ist jedoch: Riera ist Geschichte, und mit Adi Hütter steht mittlerweile ein alter Bekannter wieder an der Seitenlinie der Eintracht. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau plant Kultrainer Hütter fest mit Ebnoutalib. Der Österreicher soll den Angreifer als wichtigen Bestandteil seines Kaders sehen und keinerlei Absichten haben, ihn abzugeben. Im Gegenteil: Dem Bericht zufolge betrachtet Hütter den 22-Jährigen als ideale Ergänzung zu SGE-Torjäger Jonathan Burkardt. Unterm Strich spricht daher aktuell wenig für eine Rückkehr an die Kaiserlinde. Vielmehr wirkt das Gerücht wie eine klassische Sommerloch-Geschichte.