In der kommenden Woche wird die SV Elversberg den genauen Prozess bekannt geben, wie man an Eintrittskarten für die kommende Bundesliga-Saison kommt. Klar ist schon jetzt – ohne Mitgliedschaft bei der SVE besteht fast keine Chance, ein Spiel in der Ursapharm-Arena sehen zu können. Das hat in den vergangenen Wochen dazu geführt, dass die Mitgliederzahl explodiert ist, und die SVE mit 14.221 Mitgliedern mittlerweile der größte Verein des Saarlandes ist. Es ist davon auszugehen, dass die Mitgliederzahl in den kommenden Wochen und Monaten noch steigen wird. Rund 7.500 SVE-Fans hatten in der vergangenen Saison eine Dauerkarte für die Heimspiele an der Kaiserlinde. Diese Fans haben jetzt in der ersten Ticket-Phase zunächst die Chance, ihre Dauerkarte auf die kommende Saison zu übertragen. In der Woche vom 15. bis 19 Juni soll nach aktuellem Stand die Dauerkarten-Verlängerung starten. Dann haben alle Dauerkartenbesitzer der vergangenen Saison mindestens zehn Tage Zeit, um sich ihre Dauerkarte für die kommende Bundesliga-Saison zu sichern. Aktuell lässt die SVE 9.307 Zuschauer in das im Umbau befindliche Stadion in Elversberg. Zehn Prozent der maximalen Kapazität sind laut Vorgaben der Deutschen Fußball-Liga für die Fans des Gegners vorgesehen, wobei diese grundsätzlich an der vorgegebenen Mindestkapazität von 15.000 Personen bemessen sind. Die restlichen Karten gehen bei den Heimspielen in den Verkauf. Auch hier haben SVE-Mitglieder ein Vorkaufsrecht. Wie der Verein mitteilte, wird das Restkontingent pro Heimspieltag unter den Mitgliedern verlost, damit jeder eine faire Chance auf die Karten hat. ## SV Elversberg: Mitglieder haben Vorrang Auch bei den Auswärtsspielen haben Vereinsmitglieder Vorteile. Wer die SV Elversberg beispielsweise beim FC Bayern München oder bei Borussia Dortmund aus dem Elversberger Fanblock sehen möchte, hat dafür die größten Chancen als SVE-Mitglied. Die Mitgliedschaft bei der SV Elversberg kostet 66 Euro pro Jahr. Es gibt saarländische Amateurvereine, die mehr Mitgliedsbeitrag im Jahr erheben. „Wir haben eine Philosophie und stehen für Werte. Wir werden auch die Ticket-Preise nur moderat anheben. Erhöhen müssen wir die Preise, da wir in der Bundesliga auch höhere Spieltags-Kosten haben werden“, sagt David Strauß, Direktor Geschäftsentwicklung, Marketing und Vertrieb. Auch bei der SVE gilt weiter das Credo „Kein Zwanni für nen Steher“. In der Bundesliga ist es üblich, dass Stehplatzkarten für unter 20 Euro angeboten werden. Das machen alle Vereine, und auch die SVE hält sich an die inoffizielle Regel. In der 2. Liga kostete eine Karte für einen Stehplatz 17 Euro, für die Bundesliga wird es um einen Euro auf 18 erhöht. Selbst bei den Sitzplätzen soll es nur zu Erhöhungen von wenigen Euro kommen. ## Nordtribüne sorgt für neue Möglichkeiten Spannend wird es im Frühjahr 2027, wenn die neue Nordtribüne eröffnet werden soll. Dann können auf einen Schlag 5.000 Zuschauer mehr die Heimspiele in Elversberg verfolgen. Auch hier gilt: Mitglieder zuerst. Nach SZ-Informationen soll es keine Dauerkarten für die dann noch verbleibenden Spiele der Rückrunde geben. Die 5.000 Tickets gehen für jedes Heimspiel in den Mitglieder-Verkauf. Es ist davon auszugehen, dass zu Beginn des nächsten Jahres die Mitgliederzahl bei der SVE noch einmal deutlich ansteigen wird. Ob die 5.000 Karten aufgrund der hohen Mitgliederzahl auch verlost werden, ist noch offen. Zur Saison 2027/2028 wird es ein neues Modell für die Eintrittskarten geben.
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SV Elversberg: Mitglieder haben Vorrang bei Ticketvergabe
SV Elversberg gibt bekannt, dass Mitglieder bei der Ticketvergabe Vorrang haben. Die Mitgliederzahl explodiert und die SVE ist jetzt der größte Verein des Saarlandes.
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