SV Elversberg rüstet sich für ihr historisches Bundesliga-Debüt mit einem vertrauten Gesicht. Lukasz Poreba wechselt ablösepflichtig vom Hamburger SV an die Kaiserlinde und bleibt damit dem Aufsteiger aus dem Saarland erhalten. Die Kaufoption entpuppt sich dabei als echter Schnäppchentransfer. Der 26-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag bis Sommer 2029. Laut Transfermarkt beläuft sich die Ablöse auf rund 1,6 Millionen Euro. Angesichts eines aktuellen Marktwerts von 2,5 Millionen Euro eine günstige Einigung für die Saarländer. SVE-Sportdirektor Christian Weber lobte den Polen ausdrücklich: Er habe gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft sei, und passe mit seiner Spielintelligenz und Mentalität perfekt zu den Werten des Vereins. Poreba selbst bezeichnete den Aufstieg als etwas Historisches und erklärte, er habe in Elversberg von Beginn an großes Vertrauen gespürt und wolle den gemeinsamen Weg nun in der Bundesliga fortsetzen. Der Klub aus dem Saarland avanciert damit zum 59. Erstligisten in der Geschichte der Bundesliga seit ihrer Gründung 1963. Poreba avancierte in Elversberg binnen kürzester Zeit zum Anker der Mannschaft. Ab dem dritten Spieltag stand der ehemalige polnische U21-Nationalspieler ununterbrochen in der Startelf, bestritt alle 34 Zweitligapartien und steuerte neben einem Tor vier weitere Scorerpunkte zum Aufstieg bei. Sein Marktwert hat sich während der Leihe mehr als verdoppelt. Andere Vereine hatten auch Interesse an Poreba, aber der Mittelfeldspieler entschied sich für den Aufsteiger aus dem Saarland. So wird Poreba auch in der kommenden Saison ein wichtiger Spieler für SV Elversberg sein. But der Transfer ist nicht nur für den Spieler ein wichtiger Schritt, sondern auch für den Verein. SV Elversberg zeigt damit, dass sie bereit sind, in ihre Spieler zu investieren und sich für die Zukunft zu rüsten.